Zell (Mosel)

In Zell findet man Blau- und Grauschieferböden mit unterschiedlichen Abteilen an Löß- und Lehm. Je nach Anteil sind die Weine feinfruchtig und elegant (Peters-Born-Kapeuten) , mineralischer Kreuzlay oder vollmundiger Pommerell.

Alle Weine aus Zell dürfen als „Zeller Schwarze Katz“ vermarktet werden. Dieser Name ist 1863 entstanden, als drei Aachener Weinhändler in Zell auf Einkaufstour waren. Man muss wissen, zu dieser Zeit wurde Wein in Fässern gehandelt. Die Weinhändler besuchten den Winzer Ihres Vertrauens und probierten mit ihm ausgiebig die Ware im Keller. Die Frau des Winzers kam in Begleitung einer schwarzen Katze dazu. Plötzlich sprang die Katze auf ein Fass, machte einen Buckel und verteidigte es gegen jeden, der sich näherte. Die Kaufleute dachten in weinseliger Stimmung, dass dieses der beste Wein sein musste und kauften das Fass. Diesen Wein verkauften Sie dann mit großem Erfolgt als „Zeller Schwarze Katz“. Der Name war geboren. Er ist einer der bekanntesten Weine Deutschland und auch international bekannt.